Erst dachte ich an Trug und Traum,
im frisch erblühten Kirschenbaum,
saß gut versteckt ein Narwalpaar,
das im Gezweig beim Nestbau war.
Ich rief die Nachbarkinder her,
sie staunten – wohl kein Wunder – sehr.
Dann sangen wir so manche Weis,
der Wale wegen aber leis.
Doch war’s zehn Dezibel zu laut,
das mag kein Tier, das Nester baut.
Es war vielleicht ein falsches Wort,
wer weiß – die Wale flogen fort.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
Fotograf/Künstler: © Ingo Baumgartner /

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4 Kommentare
hans Witteborg
25. Januar 2012 von 11:36 (UTC 2)
Der Nar(r)wal hat schon seine Qual,
der Nestbau i hm keine Wahl
wenn Ingo als Baron von Lügen
ihn auf die Bäume läßt entfliegen
Anonymous
25. Januar 2012 von 13:54 (UTC 2)
heißt natürlich:
der Nestbau l ä s s t ihm keine Wahl
Ingo Baumgartner
25. Januar 2012 von 14:28 (UTC 2)
Mein lieber Hans, so glaube mir,
der Narwal nistet (wie die Huchen),
im Frebruar, sein Brutrevier,
sind Erlen, Japankirschen, Buchen.
Im Juli stehen diese Lauser,
leicht zu erkennen, in der Mauser.
Doch später fliegen sie in Horden
nicht nach Süden sondern Norden.
Hans Witteborg
25. Januar 2012 von 17:45 (UTC 2)
Wie blöde ist der Hauspoet,
daß er das Vöglein nicht erkennt
und Ingo der Münchhaus´ Manier
bezichtigt und sich so verrennt?