Wenn man es übertreibt

Ein Rauhaardackel zu und von
aus bestem jagdlichen Hause
begleitete den Förster schon
seit Jahren – auch nach jeder Sause.

Der Förster leistet nie Verzicht,
er läßt sich auch nicht lumpen.
doch manchmal da verträgt er nicht
den Schnaps und viele Humpen.

Der Rauhaardackel führt ihn dann
ganz sicher in sein Haus.
Dort kam er zwar betrunken an
und schlief sich erstmal aus.

Doch eines Tags vergaß er ihn.
Das nahm der Hund ihm krumm!
So konnt der Dackel Leine ziehen,
lief frei im Wald herum.

Der Förster nicht nach Hause fand,
was uns nicht überrascht.
Er irrte in dem Baumbestand
und fühlte sich vera…

Den Dackel aber sah man nie
mehr in dem Walde schnüffeln.
Er wanderte nach ITALY,
gräbt heute dort nach Trüffeln!

Foto: © M. Großmann / http://www.pixelio.de

Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de

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2 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 14. Dezember 2011 at 08:04
    • Antworten

    Dann hoffen wir mal, dass der arme Dackel in Italy nicht unter die Räder kommt….!

  1. Ich hätte ein tolles Foto von einem Förster mit Dackel gehabt, aber ich hab mich nicht getraut, es zu verwenden. Ich wollte doch den armen Mann auf dem Bild kein Alkoholproblem „andichten“. 🙂

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