Der Adler ruht auf Felsgestein,
der Uhu schläft auf dicken Ästen.
Das Haushuhn lässt sich drauf nicht ein
und räkelt sich in Lattenkästen.
Der Mauersegler sammelt Kraft
und schließt im Flug die müden Augen.
Der Kolibri dagegen schafft
Erholung erst beim Nektarsaugen.
Die Meise, hier die blaue Art,
pflegt Kurzzeitschlaf auf Schilfrohrhalmen.
Dazwischen zwitschert sie ganz zart
mit sieben Kilohertz noch Psalmen.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
*****
Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte und Bilder an feedback@tiergeschichten.de

» Schwindendes Mitleid
» Die Rauchschwalbe
» Stare vor dem Abflug
» Nicht nur edel
» The Roadrunner
» Kopflos
» Fressen und gefressen werden
» Warum die Amsel Amsel heißt
1 Kommentar
Hans Witteborg
5. Dezember 2011 von 12:56 (UTC 2)
gott sei Dank schreibt Ingo u. a. für tiergeschichten.de,
sonst würde “Spatz Hansi” noch das Aufbaumen* üben müssen!
*manche wilden Hühner z.B. Fasanen tun dies.