Wal

Der Wal, das größte Säugetier,
lebt nicht an Land, nein in dem Meer.
Dort schwimmt er blasend so umher,
ein ART-Entwicklungs-Pionier.

Auch wir sind einst dem Meer entstiegen,
zwar nicht in menschlicher Gestalt,
das kam entwicklungstechnisch bald,
als wir die Flossen ließen liegen.

Der Wal hingegen fühlt sich wohl,
sonst würde er bestimmt nicht singen,
vor Freude in die Lüfte springen,
denn das kommt nicht vom Alkohol.

In früheren Zeiten war´n begehrt
der Tran und Ambra aus der Drüse,
Geruch, vergleichbar schweiß´ge Füße
doch im Parfum zu Duft gekehrt.

Ich bin fürwahr kein Zoologe
Und deshalb endet die Beschreibung,
denk an die ekle Tran-Abreichung,
die schlimmer war als jede Droge!

Auch mich mit einem Wal vergleichen:
das größte Maul und ewig im Tran,
da hab´ ich wenig Freude dran.
Das mit der Kraft*…. würde mir reichen!

* hier kann jeder selbst ergänzen.

Foto: © Linda Dahrmann / http://www.pixelio.de

Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de

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3 Kommentare

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 30. November 2011 at 07:36
    • Antworten

    Das Wal-Leben ist auch nur schön,
    wenn Wale keine Jäger seh´n !

    • Rosmaringo
    • Ingo Baumgartner on 30. November 2011 at 08:28
    • Antworten

    „Wer den Wal hat, hat die Qual“, oder wie war das noch? 😀 LG Ingo

  1. “Wer den Wal hat, hat die Qual“

    Hatten wir doch: Helmut K., der Bundestagswal …

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