Ein Vogel möcht ich sein und Kreise ziehen,
im Segelflug das Land von oben sehen,
Auch wäre mir die Kunst nur kurz verliehen,
ich würde mehr von dieser Welt verstehen.
Den Schwingen könnte ich die Richtung weisen,
verharren, wo mich schöner Anblick fesselt.
Die Hügel würde ich mit Lust umkreisen,
den See dazu, von Felswerk eingekesselt.
Ich würd den Adler dann zum Horst begleiten,
als Hänfling flattern, gerne Buntspecht spielen.
Ein Falke würde meine Blicke leiten,
er führte sicher mich zu neuen Zielen.
Ich würde rasten, wieder in den Himmel steigen,
vielleicht ein Lied vor echter Freude trillern.
Im Traume spürte ich der Wälder Schweigen
und sähe Steine an den Ufern schillern.
Foto: © Maren Beßler / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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1 Kommentar
Hans Witteborg
25. November 2011 von 11:14 (UTC 2)
Lieber Ingo, das Gefühl
zu fliegen, das betrachte kühl,
über allem so zu schweben,
dann verpaßt man doch das Leben.
Du jedoch stehst mittendrin –
das ist gut und gibt auch Sinn!