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Hauspoet

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Nicht allein im Paradies

Ein Esel auf der Wiese stand,
wo er auch reichlich Futter fand.
Gras, Butterblumen, Löwenzahn:
Schlaraffenland fühlt sich so an.

Doch wie gesagt: ´s ist ein Gefühl,
drauf gibt man auch nicht besser viel!
Wer sich in diesem Land aufhält,
ist nie alleine auf der Welt.

So stört es auch die Hummelschar,
die gegenwärtig schon da war.
Sie glaubt, die Wiese sei ihr Reich,
formierte sich zum Angriff gleich.

Wer meint, daß Hummeln gar nicht stechen,
weiß nicht, wie sich die Brummer rächen!
Des Esels Maul und auch die Nasen-
Löcher zeigten sehr bald Blasen.

Worauf der Esel, Schmerz geplagt,
ab da nicht mehr zu fressen wagt.
Er läßt, was ehemals verführt,
für heute vorerst unberührt.

Die Eselei sollte nicht lehren
sofort den Rücken umzukehren,
wenn Schwierigkeiten sich ergeben.
Zu kämpfen heißt: erst richtig leben!

Foto: © Andrea Kusajda / http://www.pixelio.de

Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de

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1 Kommentar

  1. Margrit Baumgärtner

    Eselei und Hummelschar,
    flott gedichtet-wunderbar!

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