Die Birken leihen goldne Flächen
dem eignen Spiegelbild im See.
Der Uferstein scheint abzubrechen,
zeigt gleichsam Tiefe wie auch Höh’.
Vorbei der bunte Sommertrubel,
ein Schwan treibt hin zum Ufersteg.
Kein Wasserball, kein Kinderjubel,
nur Blätterrascheln auf dem Weg.
So übt der Herbst zum großen Rasten,
er rüstet für die Winternot.
Dann sitzen Krähen auf den Masten
und äugen aus nach Zuwerfbrot.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
Hans wittborg
25. Oktober 2011 von 12:17 (UTC 2)
Schön! Wieder so ein typischer Ingo!
Tiermedizinportal
25. Oktober 2011 von 14:26 (UTC 2)
Guten Tag,
ein sehr schönes Gedicht – wie passend zu dieser Jahreszeit.
Ein Kompliment auch an Ihren Blog. Hier vergisst man beim Lesen die Zeit.
Herzliche Grüße