Es schauen keck im Kräuterbeet
Zwei Löffel aus dem Grün
Ein Hase äst von früh bis spät
Kann Ohren nicht einziehen.
Ach Hase, der du glaubst versteckt
Getarnt durch hohes Kraut
Ein Jäger hätte dich entdeckt
Weil doch ein Ohr rausschaut!
Doch wäre das nicht waidgerecht
Bliebst du da einfach hocken
Es stünde einem Jäger schlecht
Den Ruhenden zu schocken!
Foto: © Peter Sommerfeld ( Newbie ) / http://www.pixelio.de
Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de
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4 Kommentare
Margrit Baumgärtner
21. Oktober 2011 von 15:25 (UTC 2)
Das ist aber mal nett von dem Jäger, wenn der Hase NICHT geschockt
(und geschossen) wird.
Hans Witteborg
22. Oktober 2011 von 12:58 (UTC 2)
Gehe ich recht in der Annahme, daß Sie mehr von Tieren verstehen als die meisten
Tiergeschichten-Autoren? Nur ganz wenige Leute würden gesckockt mit dem Schießen in Verbindung setzen. Kann aber auch an einer ausgezeichneten Allgemeinbildung liegen. Ich vermute bei der Pferdeflüsterin beides!
Margrit Baumgärtner
22. Oktober 2011 von 13:26 (UTC 2)
Nein, nein—das war wohl eher unbewusst so gesagt. Das Schießen habe
ich nicht mit dem “geschockt” in Verbindung gebracht, sondern mit dem Jäger !
Mein Tierwissen und meine Allgemeinbildung kann man getrost als durch-
schnittlich bezeichnen (mit unterschiedlichen Schwerpunkten).
Ingo Baumgartner
24. Oktober 2011 von 08:14 (UTC 2)
Ah, das ist der Witteborg,
das sagt ein Hase ohne Sorg.
Ich zeige mich geschockt und dann
schießt er nicht, der gute Mann.
So lebt der Hase heut noch munter
und mengt sich hier im Forum unter.