Da fliegt die Schar, die Schwingen wogen,
wie nah Poseidons Fichtenhain
einst Kraniche im Fluge zogen,
um Zeugen in Korinth zu sein.
Durchs fahle Abendsilber gleitet
der Gänse klagend lauter Keil,
Das Ahnen ferner Welt begleitet
den langen Flug zur Winterweil’.
Es mag der Abschied dich wohl härmen,
doch weißt du um die Wiederkehr,
Dann zieht mit grauen Schnatterschwärmen
der Frühling aus dem Süden her.
Foto: © ilona martin / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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1 Kommentar
Hans Witteborg
19. Oktober 2011 von 11:12 (UTC 2)
Ein Gänsezug fliegt nicht vorbei,
er hält in Lippborg mit Geschrei
und macht seit Jahren hier Quartier,
der bleibt auch über Winter hier.
Wenn Gänse man in Salzburg sichtet,
sind eitel sie, weil Ingo dichtet.
Sie so der nachwelt noch erhält,
weil das Gedicht einfach gefällt.