Des Esels Stimme klingt wie „ja“,
doch ist sie nicht melodisch.
Das Ja-Sagen so Jahr für Jahr
ist dämlich, doch methodisch.
Der Kuckuck bittet singend (k)guck
Bleibt selbst in dem Verstecke.
Wird er entdeckt, ist er ruckzuck
verschwunden in der Hecke.
Was sollt so hell und lieblich sein,
wie ´s von Fallersleben schrieb?
Nur „ja“ zu sagen, niemals „nein“
und sich verpieseln wie ein Dieb?
Foto: A donkey at Clovelly, North Devon, England. Photo taken by: en:User:Adrian Pingstone in July 2004 and released to the public domain. First upload: july 26, 2004 – en:Wikipedia. Ich, der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentliche es als gemeinfrei. Dies gilt weltweit. In manchen Staaten könnte dies rechtlich nicht möglich sein. Sofern dies der Fall ist: Ich gewähre jedem das bedingungslose Recht, dieses Werk für jedweden Zweck zu nutzen, es sei denn Bedingungen sind gesetzlich erforderlich.
Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de
*****
Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte und Bilder an feedback@tiergeschichten.de

» Die kryophile Neigung vieler Schwimmvögel
» Hahn in Panik
» Kakadu
» Pfauenauge meidet Pfauenaugen
» Eine Meise haben
1 Kommentar
Margrit Baumgärtner
13. Oktober 2011 von 14:38 (UTC 2)
Weil Esel nur “JA” sagen kann,
ist er ein armer Wicht.
Wird oft geplagt von Frau und Mann…
Verdient hat er das nicht !
LG ! Margrit