Ein Fischer nützt die Morgenstunden,
er schiebt die Zille weit hinaus.
Der Taumelkäfer dreht schon Runden,
ein Reiher lässt sich Schnecken munden
und Kinderlachen kommt vom Haus.
Des Herbstes milde, goldne Strahlen
gewinnen Kraft im Erdenlauf.
Noch keine Spur von Brachsen, Aalen.
Das Netz bleibt leer, die Köderschalen
macht unser Fischer selten auf.
Kein Petri Heil an diesem Tage,
dafür ins Licht gerücktes Sein.
Der Fisch beißt morgen, keine Frage,
doch heute freut des Wetters Lage
im Frühoktobersonnenschein.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
7. Oktober 2011 von 07:31 (UTC 2)
Oktobersonnenschein vergangen,
die Fische werden doppelt nass.
Das Netz im Wassersturm verfangen,
goldener Herbst ? Vorbei der Spaß !
(Das ist der Wetterbericht für ganz Deutschland….)
Anonymous
7. Oktober 2011 von 12:32 (UTC 2)
Es strömt der Fluß, es strömt der Regen.
Golden der Oktober? Von wegen!
Und wie beim Fischer ohne Fang
zieht auch mein Gesicht sich lang.
Doch das Lächeln bald erwacht,
weil Ingo weiter Lyrik macht!