Pferdeäpfel

Des Wortes doppelte Bedeutung
ist manchmal plakativ zu seh´n.
Ein Bild in sinniger Begleitung,
wie Zufall, kann am Wegrand steh´n.

Dort prahlen Bäume auf der Wiese
mit Apfelfrüchten, rot und reif.
Und dort ein Fjordpferd, die Luise,
die Falbe mit dem schwarzen Schweif.

Luise hat schon viel genossen,
der Bauch ist prall und kugelrund.
Nun frisst sie auch noch unverdrossen
das Fallobst, zuckersüß und bunt.

Es kommt, wie es hat kommen müssen,
der Wurm am Boden ahnt es schon …
Luise hat mal kurz geschissen,
des Apfels Zier, des Apfels Hohn.

Erkenntnis ist uns nun beschieden:
Was bunt hereinkam, endet braun.
Es duften stark (doch sehr verschieden)
die Äpfel hinter´m Pferdezaun.

Foto: © Rita Thielen http://www.pixelio.de

Autor: Margrit Baumgärtner
margritbaumgaertner@web.de

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5 Kommentare

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  1. Ich lach mich kaputt! Da werde ich danch zu einem richtigen Puttappel!

    Mehr! Mehr! Mehr!

    • Baumgaertner
    • Margrit Baumgärtner on 7. Oktober 2011 at 07:09
    • Antworten

    Dieses Foto !! Fantastisch !!
    (Die vorletzte Zeile heißt: Es duften stark….)

  2. Oh, ist mir da beim Textauszeichnen ein Wort ausgekommen? Ich korrigiere gleich!

  3. Hallo, ein großes Lob an Euch nach dem Umzug der Seite. Das neue Layout finde ich sehr gelungen und wie ich schon sehe, veröffentlicht Ihr weiter so nette Geschichten. Weiter so.

    Gruß Peter

  4. Ja auch Pferde lieben Äpfel und dann wird ihnen schlecht. Aber für kalte Füße sind Pferdeäpfel echt superwarm und sie machen schöne Füße, sagt mein Mann.

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