Von Eicheln, Nüssen, Buchenfrüchten
und harten Samen aller Arten
vermeint das Eichhorn, dass sie flüchten,
vergräbt sie eifrig so im Garten.
Die Samen fliehen nicht, sie sprießen,
dort, wo des Tieres Merkkraftschwächen
sie keimen lassen. So genießen
wir Buchenwuchs auf Rotkohlflächen.
Die Wald- und Schnittlauchmischungsbeete
verdanken wir den Teildemenzen
des Tiers. Obwohl ich täglich jäte,
gibt’s Rosen – Nussbaumkonkurrenzen.
Foto: © Birgit Heim/ http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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3 Kommentare
Margrit Baumgärtner
29. September 2011 von 08:44 (UTC 2)
Einfach SUPER !
Sowohl das Gedicht als auch das Bild !
Hans Witteborg
29. September 2011 von 10:43 (UTC 2)
Es ist das was jeder kennt,
und man glaubt man ist dement.
Doch die fleiß´gen Hörnchen zeigen,
daß wir wieder übertreiben!
Ingo Baumgartner
29. September 2011 von 18:06 (UTC 2)
Margrit und Hans! Ich danke für Kommentar und Gedicht und hoffe, kein Eichhörnchen in Ö oder D stößt auf dieses Gedicht. Ich weiß nicht, wie ich das mit den “Teildemenzen” erklären könnte.
LG Ingo