Mir träumt`, ich sei ein Schmetterling,
der küssend an der Blüte hing,
deren Schönheit mich verlockte,
weswegen ich dort lange hockte.
Das war der Blüte dann zuviel.
Sie sprach: “ich falle gleich vom Stiel,
weil du mir saugend Nektar raubst.
Bist nicht mein Typ, auch wenn du ´s glaubst!“
„Ich sage es zum letzten Mal,
mach Platz für einen Admiral
auf selbigen bin ich ganz heiß,
ich liebe nicht dein fahles Weiß“
„Verschwinde mir vom Blütenblatt,
hab deinen Anblick mehr als satt.“
Ich, als Kohlweißling, war betrübt,
derweil ich nicht so sehr beliebt.
Ich wachte auf aus meinem Schlaf
und kombinierte messerscharf:
wer egoistisch lange klammert,
der ist ´s, der nach der Trennung jammert!
Foto: © Olaf Kühn / http://www.pixelio.de
Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de
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3 Kommentare
Ingo Baumgartner
24. September 2011 von 10:27 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ich stelle mir Hans Witteborg – beflügelt – vor, wie er küssend an einer Blüte hängt. Das hat etwas Roantisches.
LG Ingo
Ingo Baumgartner
24. September 2011 von 10:27 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
natürlich etwas Romantisches.
Ursula Geier
26. September 2011 von 13:45 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
da bin ich doch echt froh, dass ich kein weisser Schmetterling bin und so bleibe ich auch…..