Der ZEBRAHAI lässt sich mitnichten
mit Streifen auf dem Bild ablichten.
Ein großes, ausgewachs´nes Tier
zeigt sich mit einer and´ren Zier:
Punkte und Kringel sind zu seh´n,
die sind auch unbestritten schön.
Doch warum trägt es diesen Namen ?
So viele Fakten – viele Fragen …
Das Tier lebt in Korallenriffen,
das haben wir soweit begriffen.
Es frisst gern Krebse oder Kraken.
Sehr schön – und wo ist jetzt der Haken?
Da kommt ein Jungtier angeschwommen,
hat uns das Grübeln abgenommen.
Man kann es endlich nun begreifen:
Das Hai-Kind hat schwarz-gelbe Streifen.
Illustration: Stegostoma tigrinum = Stegostoma fasciatum (Hermann, 1783), Quelle: Fauna of British India (Fishes, Volume 1) via www.archive.org, Urheber: Sir Francis Day, Genehmigung (Weiternutzung dieser Datei): Public domain due to age. Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers.
Autor: Margrit Baumgärtner
margritbaumgaertner@web.de
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3 Kommentare
Ingo Baumgartner
15. September 2011 von 08:39 (UTC 2)
Wunderbare Einführung in die Biologie der Knorpelfische.
LG Ingo
Edith Nebel
16. September 2011 von 08:06 (UTC 2)
Ist der Hai erst ausgereift,
ist er pünktlich statt gestreift.
Edith – heute albern.
Han Witteborg
19. September 2011 von 13:05 (UTC 2)
Das kommt: ein alter Zebra-Hai
ist ein ganz kluger Knorpelfisch.
Damit er nicht mehr “Zebra” sei,
löscht Streifen er mit einem Wisch!
Ich schließe mich Ingo an und freue mich über ein tolles Gedicht.