Des Axolotls Jugendwahn
ist sicher psychopathisch.
Er strebt ein ewig Jungsein an,
die Folgen sind dramatisch.
Als Landlurch ist er konzipiert,
doch will er das nicht fassen.
Er glaubt, dass Wasser konserviert,
drum bleibt er stets im Nassen.
Durch Kiemenbüschel atmet er,
die Lunge liegt verödet.
Der Lotl kriecht im Schlamm umher,
scheint planlos und verblödet.
Das müsst nicht sein, es ist verbucht,
er könnt auf Wiesen kreuchen.
Nur müsst das Tier der Jugendsucht
durch Landgang schnell entfleuchen.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
Margrit Baumgärtner
12. September 2011 von 08:06 (UTC 2)
Wer hätte gedacht, dass ich einmal so viel über
den Axolotl lernen würde ?! Toll !
LG Margrit
Edith Nebel
12. September 2011 von 08:14 (UTC 2)
Da isses ja, das längere Gedicht vom Axolotl! Uns entkommt hier wirklich kein Tier!