Wie sehr ein Aitel eitel ist,
weiß niemand recht zu sagen.
Es müht so mancher Germanist
sich ab mit solchen Fragen.
Ja, schriebe man es vorn mit a,
das Synonym für selbstgefällig,
dann wäre Fischbeziehung da,
wenngleich auch etwas unterschwellig.
Es wäre auch ein Ei wie Eis
als Fisch-Initium verwendet,
ein echter Relationsbeweis.
Er hätt den Fachdiskurs beendet.
So schreibt das Tier sich weiter noch
mit a, man kann’s nicht ändern.
Erörterung fürs Sommerloch,
zumindest in drei Ländern.
Text und Illustration: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
*****
Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte und Bilder an feedback@tiergeschichten.de

» Rückspiegel
» Die Sehnsucht der Fische
» Fritz
» Zisch
3 Kommentare
Margrit Baumgärtner
9. September 2011 von 08:49 (UTC 2)
Und noch ein Sommerloch-Beitrag…..natürlich sprachlich perfekt in
echter ROSMARINGO-Qualität !
Hans Witteborg
9. September 2011 von 11:08 (UTC 2)
EITEL, wenn es mich berifft,
schreib ab jetzt ich nur mit “a”,
fällt ´s doch so nicht ins Gewicht.
Danke Ingo – wunderbar!
Ingo Baumgartner
9. September 2011 von 11:41 (UTC 2)
Eure Kommentare freuen mich sehr, ich hoffe, ich werde nicht aitel.
LG Ingo