September 2011 archive

Die Kunst, das Heu zu schrecken

Die Vogelscheuche fragt die Schrecke, wie Furcht einflößend diese sei. Sie selber kränkelt für solch Zwecke, ihr Feld ist niemals vogelfrei. Die Schrecke überlegt nicht langeund meint, die Sache wär nicht neu. So richtig angsterfüllt und bangeerzittert auch bei ihr nur Heu. Text und Illustration: Ingo Baumgartner rosmaringo@aon.at ***** Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte …

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Unerhört

Es saß im Dorf auf der Latrine, weil es pressierte, Magd Sabine, denn damals stand das Örtchen meist dort wo auch das Hausvieh scheißt. So schauten denn in aller Ruh die Schweine und die Ferkel zu. Was gar nicht böse oder schlecht: sie wurden ihrem Ruf gerecht. Auch heute schaut auf manchem Lokus und hält …

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Das großmannssüchtige Meerschweinchen

Es war einmal ein Meerschweinchen, das durfte im Sommer auf der eingezäunten Weide frei umherlaufen wie das Hausschwein. So lernten sie sich kennen. »Ich habe gehört, dass du auch ein Schwein bist,« fiepte das Meerschweinchen, »sind wir denn wohl miteinander verwandt?« »Weiß nicht,« grunzte das Schwein, »ist mir auch egal.« »Ich stamme aus Südamerika,« fuhr …

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Forstwirte

Von Eicheln, Nüssen, Buchenfrüchtenund harten Samen aller Artenvermeint das Eichhorn, dass sie flüchten, vergräbt sie eifrig so im Garten. Die Samen fliehen nicht, sie sprießen, dort, wo des Tieres Merkkraftschwächensie keimen lassen. So genießenwir Buchenwuchs auf Rotkohlflächen. Die Wald- und Schnittlauchmischungsbeeteverdanken wir den Teildemenzendes Tiers. Obwohl ich täglich jäte, gibt’s Rosen – Nussbaumkonkurrenzen. Foto: © …

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Warum ist das so?

Ein Opossum schielt uns an. Alle Welt spielt gleich verrückt und ich frage mich seit wann so ein Rattentier entzückt? Sind die Augen fehlgestellt Sagen wir beim Menschenkind wie blöd blickt das in die Welt. Nichts gibt’s was man schön dran find! Doch bei Tieren so in Gänze, wenn sie nur recht plüschig sind, ob …

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