Was man auf Föhr am Sandstrand fand
heißt KLAPPMÜTZE – da staunt man !
Dem “Seehundjäger” sei gedankt,
dass er den Heuler mitnahm.
Ein aufblasbarer Nasensack
gibt Männchen diesen Namen.
Damit kann es – und das ist Fakt –
zur Flucht die Gegner schlagen.
Das Weibchen, gänzlich unbesackt,
mag diesem Reiz erliegen.
Auch ohne “Mütze” oder “Klapp”
kann es dann Nachwuchs kriegen.
Ein solcher Heuler schwamm
zu weit in Arktischen Gewässern.
Die Rettung kam zur rechten Zeit,
der Zustand war zu bessern.
In Friedrichskoog stand man bereit
für dieses junge Wesen.
Man widmete ihm Pflegezeit,
es konnte rasch genesen.
Klappmützen-Kind nahm kräftig zu.
Klein-Wicki wollte leben …
und sich mit neuem Mut im Nu
ins Meer zurück begeben.
Das tat sie auch, auf Helgoland,
ihr Blick ging kaum zurück.
Ob sie den Weg nach Hause fand ?
Man wünscht es ihr … viel Glück !
(Nach Informationen von der Internetseite: http://www.seehundstation-friedrichskoog.de)
Foto: Diese Datei ist gemeinfrei (public domain) weil sie Material enthält, das von einem Angestellten des National Oceanic and Atmospheric Administration im Verlaufe seiner offiziellen Arbeit erstellt wurde.
Autor: Margrit Baumgärtner
margritbaumgaertner@web.de
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