Kleine Tiere, große Tiere
Nachdem von den Affen und der Vogelwelt in der Wilhelma schon die Rede war, kommen wir jetzt zu den vielen kleinen und großen Tieren, die es da sonst noch so zu sehen gibt. Das ist natürlich nur ein winziger Ausschnitt der Artenvielfalt, die dieser Zoo zu bieten hat.
Fangen wir klein an:
Gundi heißen die afrikanischen Nager, die sich hier unter der Wärmelampe drängen. Man nennt sie auch „Kammfinger“, weil die beiden mittleren Zehen an den Hinterfüßen einen Borstenkamm haben. Ob dieser wirklich zur Fellpflege dient oder eine ganz andere Funktion hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Weiß jemand mehr darüber?
Die Erdmännchen hatten einen Wächter abgestellt, der aufpasste, während sich Rest der Gruppe in Sandkuhlen döste.
„Was guckst du?“
Das Faultier haben wir wohl gerade bei seiner Morgenroutine erwischt. Es hing ganz und gar nicht faul im Geäst, sondern hangelte sich unaufhörlich durch sein Gehege (Frühsport?), bis es sich schließlich zur ausgiebigen Körperpflege niederließ.
So langsam werden die Viecher größer.
Vermutlich wird unser Hauspoet gleich mahnen, dass wir die Tiere doch bitte nicht vermenschlichen sollen. Recht hat er. Aber nur mal angenommen, wir legten wider besseren Wissen menschliche Maßstäbe an das Mienenspiel eines Tieres an: Sieht der Seelöwe nicht aus, als würde er sich beim Fotografieren genieren? „Ach, nicht, doch! Ich komme doch gerade erst aus dem Bad!“
Dass ich so lange in keinem Zoo mehr war, liegt daran, dass mir viele der eingesperrten Tiere Leid tun. Die Geparden können nicht herumrennen …
… und der persische Leopard sowie der Sumatra-Tiger laufen nervös auf und ab wie Studenten vor einer Prüfung.
Die Eisbären scheinen es im Zoo gar nicht so schlecht erwischt zu haben. In freier Wildbahn ist ihr Dasein dank der klimatischen Erwärmung auch nicht gerade ein Honigschlecken.
Ein Giraffenporträt:
Das Panzernashorn schaut eher so aus, als gehöre es in den Jurassic Park.
Und zum guten Schluss: Ein Elefant.
Autor: Edith Nebel
Fotos: Edith Nebel/Gerhard Loew
EdithNebel@aol.com
http://www.boxmail.de
* * * * *
Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte und Bilder an feedback@tiergeschichten.de













» Des Rätsels Lösung
» Das winzige Känguru
» Licht
» Die wundersame Verwandlung
» Tyson und das Auto
» Mecki, der kleine Igel
2 Kommentare
Hippo
28. Juni 2011 von 02:27 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ich fordere ein Ende des Nilpferdboyquotts!!!!!!!
Edith Nebel
28. Juni 2011 von 07:07 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Wir haben die Hippos geraume Zeit umlauert, aber doch nur ihren Rücken aus dem Wasser ragen gesehen. Zu gern hätte ich ein eindrucksvolles Foto von denen präsentiert, aber sie hatten grad keinen Bock.