Wenn die Dünen sich teilen
und das Möwengeschrei verstummt,
wenn Mädchen und Schimmel erscheinen
und sich spiegeln im Wellengrund,
wenn weißes Pferdefell glitzert
wie Wolken und Meeresschaum,
wenn Sandboden sanft erzittert
unter flirrendem Reitertraum,
wenn ein funkelndes Augenpaar sprüht
in befreiter unendlicher Sicht,
wenn die Abendsonne verglüht
und das Paar taucht in rötliches Licht,
dann …
reiten sie über den Regenbogen
an den Ort, wo der Traum
überleben kann …
und die Zeit hält
in diesen Minuten
den Atem an.
Foto: © Tillizilli (Tessa Zimmer) / http://www.pixelio.de
Autor: Margrit Baumgärtner
margritbaumgaertner@web.de
*****
Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte und Bilder an feedback@tiergeschichten.de

» Der Kuckuck und der Esel
» Das Schaukelzebra
» Das Dichterross
» Frechdachs
» Mit 30 Jahren stirbt ein Pferd
3 Kommentare
Hans Witteborg
16. Juni 2011 von 11:37 (UTC 2)
Ein sehr schönes Gedicht. Kompliment!
Tessa Zimmer
16. Juni 2011 von 14:24 (UTC 2)
Sehr schön geschrieben!
Und das Bild passt wirklich gut dazu!
edithtg
16. Juni 2011 von 16:17 (UTC 2)
Wir tun unser bestes, passendes Bildmaterial zu finden.