«

»

Artikel drucken

Wind in meinem Haar

Wind in meinem Haar …
leuchtendes Himmelszelt,
unendliche Weite erschließt uns
eine andere Welt.
Sicher trägt mich mein Rappe,
durch mondhelle Nacht,
der Himmel hat uns
mit Sternstunden bedacht.

Wind in meinem Haar …
Sonne, Strand und Meer,
Sand unter den Hufen,
das wünsch ich mir so sehr.
Schnaubende Nüstern wetteifern,
mit schäumender Gischt am Strand,
reiten auf schwimmenden Pferden,
danach ein Galopp an Land.

Wind in meinem Haar …
Schneeflocken fängt mein Gesicht,
leicht werde ich getragen,
über weißen Teppich im Licht.
Knirschen unter den Hufen,
mit meinem Hengst allein,
Natur schläft in ihrem Bette,
im Wintersonnenschein.

Wind in meinem Haar …
Spannung liegt in der Luft,
Ruhe vor dem Sturm,
Frühlingsblütenduft.
Blitze zucken hell,
donnernde Hufe im Gras,
Warmer Frühlingsregen,
peitscht Haut und Fell klitschnaß.

Wind in meinem Haar …
Sommersonnenduft,
der schnaubende Hengst unter mir,
saugt blumenschwangere Luft.
Frei wie der Wind reiten,
über Land und Meer,
getragen in alle Weiten,
keine Wünsche mehr.

Wind in meinem Haar …

Foto: © frugola (Margot Kessler) / http://www.pixelio.de

Autor: Renate Z.

* * * * *

Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte und Bilder an feedback@tiergeschichten.de

*** Dieser Beitrag wurde im Rahmen des Seiten-Relaunchs übernommen von tiergeschichten.de, unserer allerersten, ursprünglichen Tiergeschichten-Seite. ***

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tiergeschichten.de/2011/06/08/wind-in-meinem-haar/

1 Kommentar

  1. Margrit Baumgärtner

    Was für ein schönes Gedicht….seelenverwandt mit meinen Pferdegedichten (PFERDEPOESIE).

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>