Ein Pferdchen, schwarz und weiß gestreift,
in Selbstbewertung nicht gereift,
verwünschte seine Art des Felles,
es wollte allzu gern ein helles,
ein schwarzes Haarkostüm allein,
doch nicht mit Wechselstreifenreihn.
Durch Zufall kam es nach Mombasa,
dort sah das scheue Tierchen was da
sich alles so auf Straßen tut,
bemerkte schließlich – kurz und gut –
den Übergang für Zweigebeinte
in seiner Zeichnung – und es weinte.
Die Nützlichkeit von Zebrastreifen,
die konnte es erst jetzt begreifen.
Foto: © oldbasti (Peter Bast) / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
hans Witteborg
25. Mai 2011 von 17:28 (UTC 2)
Hörte es schon öfter sagen
schräge Vögel Streifen tragen
und bei einem großen Strauß-
ka(h)nnsein,säh´ es apart wohl aus.
Edith Nebel
26. Mai 2011 von 07:05 (UTC 2)
Das wäre schon mal interessant zu sehen, wie viele Gestalten aus Politik, Wirtschaft und Medien von Rechts wegen “Streifendienst” verrichten müssten …
Spannend wäre auch, wie viele rechtmäßige Doktortitel-TrägerInnen es eigentlich noch gibt, wenn man die abzieht, die ihren Titel durch Plagiate, Kauf oder Ghostwriter erworben haben.
Der Homo sapiens ist schon eine liederliche Tierart!