Der Beo Kurt und Alexander,
ein Papagei im bunten Kleid,
sie streiten heftig miteinander,
die Fremdsprachkünstler quält der Neid.
Der Ara krächzt bestimmt in Hindi
wenn Kurt in Nederlands parliert.
Das freut den Mann aus Rawalpindi,
der Kurt dann einfach ignoriert.
Die Frau jedoch aus s’Gravenhage
bewundert Kurtens Plauderei.
Sie glaubt zu wissen, keine Frage,
geen woord begreep de papegaai.
Man sucht einander auszustechen,
schätzt Zoobesucher sprachlich ein,
ob diese Suaheli sprechen,
Französisch, Urdu, gar Latein.
Ein Ara macht dann eines Tages
mit einem Beo Zoobesuch.
Zu fremd die Sprachen dieses Schlages,
man wirft, jetzt eines Sinns, das Tuch.
Foto: © DominoXL (Domino) / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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4 Kommentare
Hans Witteborg
10. Mai 2011 von 11:09 (UTC 2)
Wieder so ein wunderbares Gedicht von I.B.
Dazu passend habe ich heute ein Gedicht über Babylonische Vögel eingesandt,
gewissermaßen zur (nicht notwendigen) Ergänzung.. so bin ich nun mal.
Ingo Baumgartner
10. Mai 2011 von 17:41 (UTC 2)
Freue mich darauf! LG Ingo
Edith Nebel
11. Mai 2011 von 07:07 (UTC 2)
Die babylonischen Vögel hab ich für morgen vorgesehen.
Ursula Geier
11. Mai 2011 von 09:49 (UTC 2)
Ich liebe die Beos, sie machen jede Stimme nach und sind sehr lieb.