Dohlenspiel

Der Sturmvogel gleitet auf wogenden Lüften.
Sie tragen ihn hoch aus der Enge des Kars,
hinauf zu den Graten, den felsigen Klüften,
ins endlose Kronreich des fürstlichen Aars.

Kein hebendes Schlagen, kein Rütteln der Flügel;
in steigenden Winden herauf aus dem Dunst
gelingt es der Dohle, den Äther am Zügel,
dem Adler zu gleichen in Ikarus‘ Kunst.

Durch neblige Schwaden, auf Sonnstrahlenbahnen,
geleitet allein von der Schwungfeder Bug,
vermählt sich der Vogel, so lässt sich erahnen
mit himmlischen Sphären im schwebenden Flug.

Urheber: Corvus_monedula_-Netherlands-8.jpg: joost j. bakker from ijmuiden, the netherlands, derivative work: Snowmanradio (talk), Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert. Dieses Werk darf von dir verbreitet werden – vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, neu zusammengestellt werden – abgewandelt und bearbeitet werden zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung – Du musst den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (aber nicht so, dass es so aussieht, als würde er dich oder deine Verwendung des Werks unterstützen).

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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2 Kommentare

  1. Das Bild einer *fliegenden* Dohle war leider nicht im Angebot.

    • Hans Witteborg on 4. Mai 2011 at 10:39
    • Antworten

    … aber man sieht sie förmlich gleiten, wunderbar beschrieben!

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