Dem braungestreiften Osterei
entschlüpft ein ockerlila Hase.
Ob solch ein Wunder möglich sei,
nicht doch nur schnöde Paraphrase,
beschäftigt Freunde der Natur.
Es gleicht das Fell ganz allgemein,
dozieren alle Lepologen,
der Eierschale, sie allein
wirkt prägend und ist farbbezogen
ein Ebenbild der Pelzstruktur.
Es nützen weder Grüblerei
noch unbegründete Ekstase.
Dem braungestreiften Hühnerei
entschlüpft ein ockerlila Hase.
Verwerflich ist der Zweifel nur.
Illustration: http://etc.usf.edu/clipart/, koloriert von Edith Nebel
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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4 Kommentare
Ingo Baumgartner
3. Mai 2011 von 08:42 (UTC 2)
Danke fürs Handkolorieren!
Edith Nebel
3. Mai 2011 von 11:37 (UTC 2)
Hat Spaß gemacht.
Hans Witteborg
3. Mai 2011 von 15:11 (UTC 2)
Was uns rosmaringo lehrt
anderswo man nicht erfährt.
Weit gereist und mit Humor
stellt Ingo uns die Tiere vor.
Ob Afrika, Amerika -
überall war er schon da.
Schmetterling und Vögel kennt er
doch bei Raubtieren da rennt er
was Bein und Zeug ihm so hergibt.
Asl Beute wär er sehr beliebt!
Aber auch als rosmaringo
ist beliebt er – unser Ingo!
Ingo Baumgartner
3. Mai 2011 von 17:00 (UTC 2)
Also Hans (darf ich so sagen?), mit einem Gedicht von dir – und noch dazu mit so einem humorvollen – bedacht zu werden, freut mich sehr und ist auch eine große Ehre.