Karl rollt sich zum Schläfchen ein,
liegt nun still und fein.
Träumt von einem Mäusetanz,
dazu bewegt er seinen Schwanz.
Die Öhrchen zucken auch dazu,
die Mäuschen rauben ihm die Ruh´.
Er brummelt zärtlich vor sich hin,
hat jetzt ein Katzenmädchen im Sinn.
Macht ihr im Traum nun fein den Hof,
doch die Katze findet Karlchen doof.
Karl zeigt ihr seine Krallen,
er lässt sich nichts gefallen.
Wälzt sich hin, wälzt sich her,
da tut´s ´nen Krach´,
Karl´s Stuhl ist leer.
Auf dem Boden sitzt er nun,
schaut sich um und kratzt sich dumm.
Reckt und streckt sich dann gelassen,
um sich seelisch dann zu fassen.
Bleibt wach mit Ach und Krach,
trauert weder Maus noch Katze nach.
Tut sich putzen, macht sich fein,
und denkt: es geht halt auch allein.
Foto: © aschenbrenner (Rainer Aschenbrenner) / http://www.pixelio.de
Autor: Edith Mödder
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