Katz und Hund: ein Gegensatz
Wie der Falke und der Spatz?
Aber nein, in deutschen Stuben
Sind sie brav wie kleine Buben.
Manchmal auch als Kindersatz,
so behütet wie ein Schatz
und mit Leckereien verwöhnt,
was das Tierdasein verhöhnt!
Tiere, die als Mensch betrachtet
mit Gefühlen man behaftet,
sind Gespielen fürs Gemüt,
Herzlichkeit umsonst versprüht.
Tiere sind Instinkt getrieben,
können nicht wie Menschen lieben,
wenn es uns auch so erscheint:
Tier bleibt Tier und ist nicht Freund;
Sondern einfach untertan,
anerkennt den „Alphamann“
in dem Rudel. Bis zuletzt
wird dann irgendwann ersetzt.
Und die Einzelgänger Katzen
auch sehr schnell das Frauchen (Herrchen) kratzen,
wenn es ihnen grad genehm,
nachzulesen schon bei „Brehm“.
Alle rührenden Geschichten,
die die Leute so berichten
über Mausis oder Bellos
sagen doch das Eine bloß :
Menschen sind – so ist ´s nun mal -
einfach nur sentimental!
Foto: © Barbara Eckholdt / http://www.pixelio.de
Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de
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1 Kommentar
Edith Nebel
26. April 2011 von 08:28 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ja, ich glaub, das stimmt schon hier.
Ich seh auch oft den Mensch im Tier.
Doch seh ich auch, das geb ich zu,
im Mitmensch Hornochs oder Kuh.