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Meine Freundin Mucki

Als ich noch klein war (Menschen nennen es “Welpe” sein) und in meine neue Familie kam, lernte ich Mucki kennen. Mucki war das Meerschweinchen von Vanessa “Frauchen” und wohnte schon vor mir bei meiner neuen Familie. Mucki war damals nicht viel kleiner als ich und hatte eine eigene Käfigwohnung.

Neugierig wie ich war, habe ich natürlich gleich Bekanntschaft mit Mucki gemacht und sie erst einmal ausgiebig beschnuppert und abgeschleckt. Die kleine war ziemlich lustig und quirlig. Genau wie ich. Wau. Wir haben schnell Freundschaft geschlossen und zusammen gespielt. Anfangs, als ich noch Welpe war, bin ich sogar in Muckis Meerschweinchenwohnung gehopst. Das war lustig. Leider war ich schon bald zu groß für die Wohnung und konnte höchstens mal mein Köpfen in die Käfigwohnung legen. Aber zum Glück konnte Mucki ja aus dem Käfig heraus, so das wir gemeinsam herum tollen konnten. Mucki und ich wurden schnell ganz dicke Freunde und haben viel zusammen gespielt.

Aber irgendwann kam eine Zeit, da hatte meine Freundin Mucki keine rechte Lust mehr, zum herumtollen und sie wurde immer ruhiger. Wir Tiere haben einen sehr feinen Instinkt, und ich spürte, das meine kleine, quirlige Freundin uns bald verlassen würde. Und so war es dann auch. Eines Tages wurde Mucki immer schwächer und hatte auch keinen rechten Hunger mehr. Vanessa Frauchen hat die Kleine in den Arm genommen und dort ist meine Freundin dann ganz ruhig für immer eingeschlafen. Wuff! Alle waren ganz traurig und nahmen Abschied von unserer Mucki.

Ich weiß, das Mucki jetzt im Tierhimmel ist und dort mit all den anderen Tieren herumtollt. Trotzdem vermisse ich meine kleine, lustige Freundin. Vor allen das lustige Quieken fehlt mir. Aber irgendwann werde ich Mucki wieder sehen, das weiß ich ganz genau. Denn eines Tages wird auch für mich die Zeit kommen, in den Tierhimmel umzuziehen. So ist das nun mal.

Aber das dauert noch einige Zeit (hoffe ich) und bis dahin werde ich noch viele Leckerlis abstauben und so mache fröhliche Stunde mit meiner Familie verbringen.

Jetzt muss ich aber los, ich höre in der Küche meine Leckerlidose rascheln. Bis bald …

Eure Kessi (Wau, wau und Pfötchen gebe)

Autor: Jürgen Kraußlach

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