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Rosmaringo

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Amselmorgen

Die Sonne schluckt den Morgendunst
nach Stunden klammer Kühle.
Da zeigt die Amsel ihre Kunst
und trällert in Synkopen.

Sie singt ihr Lied so notenreich
wie Vögel in den Tropen.
Kein Tonpaar ist dem andern gleich.
Kadenzen der Gefühle.

Wer kennt sie nicht, die frohe Weis’,
doch auch das Flötenweinen?
Das Spiel mit Klängen, laut und leis,
begrüßt des Tages Kommen.

Die schwarze Drossel hat nun fast
den höchsten Zweig erklommen.
Das Hölzchen wippt, es trägt die Last
mit Freude, möcht man meinen.

Foto: © karin02689 (Karin Jähne) / http://www.pixelio.de

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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1 Kommentar

  1. Ursula Geier

    Ich liebe diese Vögel, sie singen so wunderschön. Hinter unserem Haus ist ein kleiner Park, dort sitzt eine Amsel und ihr Gesang klingt wie das zarte Spiel eines Harfe.

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