Wieder mal bin ich dem facebook-Aufruf der Zeitschrift „Geliebte Katze“ gefolgt. Diesmal wollten sie von den Leserinnen und Lesern wissen, wie deren Katzen zu ihren Namen gekommen sind. Nichts leichter als das! Text geschrieben, Bilder hingeschickt – und nun steht Cooniebert in der Mai-Ausgabe ganzseitig als Aufmacher drin.
Da man den Text in der Abbildung nicht lesen kann, stelle ich ihn hier mal rein:
***
Cooniebert
Ein Ritter stand Pate für den Namen unseres Katers Cooniebert, wenn auch nur einer aus der Augsburger Puppenkiste.
Auf einer Katzenausstellung haben mein Lebensgefährte und ich erstmals bewusst die Rasse „Maine Coon“ wahrgenommen. Er war begeistert: So große und stattliche Tiere! So viel Fell! Und so ein friedliches und soziales Wesen!
„Du, Weib“, sagte er, „wenn bei uns eine Katzenstelle frei wird, hole ich mir so einen Coonie. Und der heißt dann Kunibert. Wie der Ritter Kunibert. Du erinnerst dich?.“ – „Kunibert und Heiner, natürlich. Aber schreiben tun wir das C-o-o-n-i-e-bert!“, antwortete ich. Damit hatten wir einen Plan und einen Namen. Der Kater selbst kam erst Jahre später, nach dem Tod unseres Hauskaters Rocky, der übrigens ebenfalls einen prominenten Namenspaten aus Film und Fernsehen hatte: den Boxer Rocky, gespielt von Sylvester Stallone.
Bildunterschrift oben links:
Wie Blacky zu seinem Namen kam ist offensichtlich.
Bildunterschrift unten rechts:
Cooniebert wurde nach einem Ritter benannt und sieht auch aus wie einer: stattliche Erscheinung und silberne Rüstung.
Autor: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com
http://www.boxmail.de
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5 Kommentare
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Hans Witteborg
7. April 2011 von 10:57 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ach, der Kater Cooniebert
ist kein Ritter,hat kein Schwert.
Was er kann ist friedlich schmusen,
so braucht Frau Edith keine Musen!
Edith Nebel
7. April 2011 von 11:12 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Eine zeitlang hat der ritterliche Kater tatsächlich gern mit einem Gummischwert gespielt – das Werbegeschenk eines Musical-Theaters: http://www.tiergeschichten.de/2007/02/25/das-muskel-tier/
Ich weiß gar nicht, wo das hingekommen ist.
Hans Witteborg
7. April 2011 von 15:58 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Schweertschlucker vielleicht. Achtung, der will zum Zirkus
Hippo
10. April 2011 von 03:24 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Das is koa Ritter, das is a Schiesser, der hat die Hosen so was von voll!!
Aber richtig voll.
Edith Nebel
11. April 2011 von 06:51 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Ja, da sagste was! Je größer,desto Schiss. Sobald es klingelt, sitzen sie oben auf dem Schrank hinter den Büchern oder unterm Kachelofen. Hinaus trauen sie sich nur bei meiner Tante, meinre Cousine, der Nachbarin und bei meinem Vater.