«

»

Hauspoet

Artikel drucken

Haubenlerche

Unauffällig eingefärbt
und von gedrungener Gestalt,
ein Federhäubchen, das geerbt,
verläßt sie uns im Winter bald.

Der Haubenlerche „trüdritri–e“
erklingt vom Boden und im Fluge,
sie nistet ebendorten eh,
doch manchmal in der Mauerfuge.

Da „sprach“begabt ist ihr Gesang,
hört man zuweilen imitieren
sie andrer Vögel Stimmenklang,
das kann uns irritieren.

Doch was ich partout nicht glaube,
wenn nach der Trauung in der Kerche,
die Braut also unter der Haube,
sie nun mutiert zur Haubenlerche.

Nur, will man irgendwo was bauen,
dann muß man heute umsichtig sein
und nach den Haubenlerchen schauen,
sonst stellt sich schnell ein Baustop ein!*

*sh. Uni Lüneburg, da wurde dere Bau wegen der Haubenlerche verzögert.

Fotograf: Miguel González Novo from Melilla, España; This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license. You are free: to share – to copy, distribute and transmit the work, to remix – to adapt the work under the following conditions: attribution – You must attribute the work in the manner specified by the author or licensor (but not in any way that suggests that they endorse you or your use of the work).share alike – If you alter, transform, or build upon this work, you may distribute the resulting work only under the same or similar license to this one.

Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de

*****

Eigene Beiträge einreichen? Mailen Sie Texte und Bilder an feedback@tiergeschichten.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tiergeschichten.de/2011/04/05/11309/

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>