Ach, der Esel ist verschwunden,
an den ich mich doch so gewöhnt!
Für den hab ich mich abgeschunden
mit Reimen – hab dabei gestöhnt.
Der Esel hat mich angeschaut,
er hielt mir wohl den Spiegel vor
und war mir deshalb so vertraut,
zupft ich mir an mein Eselsohr,
um aus den Gedankengängen
tierisches heraus zu zwängen.
Lebe Wohl, du trautes Tier,
für Geduld – ich danke dir.
Foto: © Joujou / http://www.pixelio.de
Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de
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2 Kommentare
Edith Nebel
10. März 2011 von 07:53 (UTC 2)
Wir schraubten an der Technik rum.
Das war dem guten Tier zu dumm.
Doch seht, jetzt ist es wieder hier
und glaubt, die Esel seien wir …
Hans Witteborg
10. März 2011 von 10:28 (UTC 2)
Ja, die Technik ist vertrackt,
wenn ´s an allen Ecken hakt!
Eselchen, das erstmal weg,
zog die Karre aus dem Dreck.