Vagabund der Nacht, du zwinkerst mir zu,
jetzt am Tag gehst du zur Ruh’.
In Träumen noch siehst du lieblich aus,
verspielt … quiekst wie ‘ne Maus.
Die Ohren wachsam, immer aufgespannt,
doch sanft der Schlaf dich übermannt.
Die Pfoten treteln,
die Barthaare zucken,
zufrieden beginnst du, an deiner Decke zu nuckeln.
Der Vagabund wird wieder klein,
ich deck’ dich zu -
schlaf ein, schlaf ein.
Ich lächle vor mich hin,
beweg’ mich leis, bin ganz still.
Nichts soll lärmen und dich stören,
dieser Traum soll dir gehören.
Du sollst schlafen, ich geb auf dich acht,
denn draußen lacht die nächste Nacht.
Foto: © moelo (Johannes Schätzler) / http://www.pixelio.de
Autor: Edith Mödder
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