Flamingos verwirbeln den Grundschlamm zu Suppe,
sie treten und stapfen im Gleichschritt einher.
Mit Gänsegeschnatter besteigt eine Truppe
der lehmigen Nesthügel muldige Kuppe,
ein Bein geht verloren, man sieht es nicht mehr.
Herr Huber bemüht sich, im Aug das Gehege,
um monopedalische Indifferenz.
Bald übt sich die Mehrheit der Leut auf dem Wege
in rührender komischer Gleichgewichtspflege
trotz weithin bemerkbarer Inkompetenz.
Die baffen Flamingos bestaunen die Küren,
verwundert, wie kräftige Beine in Schuhn
als Einzelstück immer zum Wackelakt führen.
Die Vögel bekichern humane Allüren,
um nachmittags dann auf dem Rechtsbein zu ruhn.
Text und Foto: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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