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Keine Zeit?

Sie sind im Stress? Ihnen bleibt kaum Zeit zum Surfen? Sie möchten Zeit sparen? Hier ist die Lösung:
Wer kennt das nicht: Man surft im Web herum, stösst ab und zu auf interessante Seiten und nimmt sich vor mal wieder vorbei zu schauen. Falls man es nicht vergisst, setzt man ein Lesezeichen für diese Website. Irgendwann fällt einem ein, dass man mal wieder auf diese Seite gehen könnte um zu sehen ob sich etwas getan hat. Also Lesezeichen öffnen, Bookmark suchen und nachschauen.
Nur leider ist es oft so, dass sich nichts geändert hat …

Mist! Wieder Zeit vertan …

Manche Websites bieten einen Newsletter an, der in mehr oder weniger regelmässigen Abständen im Postfach eintrudelt. Eine bequeme Lösung, keine Frage. Um bei Ihnen im Postfach zu landen, benötigen Newsletter allerdings eine Emailadresse von Ihnen. Also schnell ein Klick auf “Newsletter abonnieren”, Mailadresse eingeben und schon kommen die neuesten Nachrichten dieser Seite ins Postfach. Einige Websites hätten gerne ausser Ihrer Mailadresse noch weitere Infos von Ihnen: Ihren Namen, Vornamen, Adresse und die Anzahl der Löcher in Ihrer linken Schuhsohle …
Dass man seinen Namen und Vornamen einträgt scheint ja noch OK zu sein: Man wird im Newsletter freundlich mit seinem Namen angesprochen, so eine persönliche Ansprache hat doch was …

Bei seriösen Websites geht man mit Ihrer Mailadresse und den persönlichen Daten gemäss den dort formulierten Datenschutzbestimmungen um. Aber auch hier steht im Kleingedruckten oftmals sinngemäss so etwas wie:
“Sie sind einverstanden, dass wir Ihre Daten an Partner-Unternehmen weitergeben. Diese Unternehmen werden Ihnen dann Informationen, Angebote, Muster und Werbung per Email, Post, Telefon oder SMS übermitteln”.
Mal ehrlich, wer liest schon jedesmal das Kleingedruckte durch? Das kostet doch schon wieder Zeit! Und dann wundert man sich, dass aus einem abonnierten Newsletter auf einmal viele geworden sind und das Postfach füllen. Zum Abmelden muss man wieder auf die beworbene Website um sich auszutragen. Das ist lästig!

Bei Websites die es mit dem Datenschutz nicht so genau nehmen (wenn überhaupt), werden Ihre persönlichen Daten gewinnbringend verkauft. So erhalten Sie weitere Mails und der Spam nimmt kein Ende.
Als Nebeneffekt entsteht so ein Profil von Ihnen, dass Ihre Vorlieben in den Datenbanken speichert und an interessierte (zahlende) Werbeunternehmen verkauft. Wollen Sie das?

Und wie kommt man nun zeitsparend an Informationen und bleibt dabei anonym?

Ganz einfach! Nutzen Sie die RSS-Feeds.

Ihnen ist bestimmt schon aufgefallen, dass viele Seiten einen solchen Feed anbieten. Auch in der Adresszeile des Browsers ist bei diesen Seiten oft rechts neben der Adresse ein kleines Symbol zu sehen.

Ein Klick auf dieses Symbol öffnet dann eine Seite auf der man die neuesten Nachrichten völlig anonym abonnieren kann.

Auf anderen Seiten – wie bei uns – sehen Sie dieses Symbol auch oben auf jeder Seite.

Wenn Sie einen solchen Feed abonnieren, werden Sie künftig automatisch über das Neueste informiert. Um diese Nachrichten lesen zu können, brauchen Sie einen Newsreader.
Entweder kann Ihr Mailprogramm das oder Sie installieren einen Newsreader auf Ihrem Rechner (googlen Sie mal nach” Newsreader”).

Eine andere, von mir bevorzugte Methode, ist der Google Reader: Google Reader
Vorteil: Man installiert keine zusätzliche Software auf dem Rechner und kann überall auf seine abonnierten Feeds zugreifen. Ein schneller Blick auf die neuesten Nachrichten nimmt auch in der Mittagspause im Büro kaum Zeit in Anspruch.

Um den Google Reader nutzen zu können, brauchen Sie eine Google-Mailadresse.
Das Einrichten geht schnell von der Hand und schon kommen Sie in den Genuss Ihre abonnierten Feeds lesen zu können.
Das Google Mail-Konto hat aber noch andere Vorteile: Ich nutze es z.B. als automatische Datensicherung für meine Mails. Richten Sie in Ihrem heimischen Mailprogramm eine Nachrichtenregel ein die alle eingehenden Mails an das Google-Mailkonto weiterleitet (kopiert). Bei den derzeit angebotenen 7,5 Gigabyte Speicherplatz werden Sie diesen kostenlosen Space wohl nie ausreizen.

Eine sehr gute Erklärung findet man zum Beispiel hier: RSS-Erklärung

Probieren Sie es doch einfach mal aus: Tiergeschichten beim Google-Reader abonnieren

Vielen Dank, dass Sie diesen Artikel zu Ende gelesen haben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich Ihnen die dafür verstrichene Zeit mit diesem Tipp wieder zurückgeben kann ;-)

Kommentieren Sie diesen Artikel bei einem Ihrer nächsten Besuche hier und lassen uns wissen welche Erfahrung Sie mit RSS gemacht haben.

Eine geruhsame und stressfreie Unterhaltung auf unserer Seite wünscht Ihnen Ihr Tiergeschichten-Team!

Foto Artikelbild: © Gerd Altmann / http://www.pixelio.de

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.tiergeschichten.de/2010/11/07/keine-zeit/

1 Kommentar

  1. edithtg

    Vielen Dank für die Erklärung! Ich hatte auch nur eine verschwommene Vorstellung davon, was dieser RSS-Button macht.

    Wer nicht zur “Generation Internet” gehört, die quasi mit diesem Wissen auf die Welt kommt, freut sich, wenn ihm jemand Möglichkeiten aufzeigt.

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