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Hauspoet

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Aus Spatzenhirn-Perspektive

Es saß ein Spatz am Straßenrand,
verstaubt war sein Gefieder,
er sah von unten allerhand,
was ihn enttäuscht und ihm zuwider!

Sah Karren, die vorüber brausten,
die fuhr´n von ganz alleine:
kein Rumpeln, Rattern – nein, sie sausten
und hatten runde Beine.

Was unsern Spatz total schockiert
und auch gewundert gar,
dass hinten niemand was verliert,
was zu verwerten war.

Ein Spatz, der denkt mit Spatzenhirn.
Darf man ´s ihm übel nehmen?
Beim Menschen ist solch enge Stirn
vielmehr ein Grund zum Schämen.

Foto: © Grace Winter / http://www.pixelio.de

Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de

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1 Kommentar

  1. edithtg

    Es hat mich ja mächtig in den Fingern gejuckt, das Gedicht mit dem Bildnis irgendeiner Tussi aus der Luderliga zu illustrieren. Sie wissen schon … diese Weiber, die dauernd durch die Medien geistern und bei denen man sich immer fragt, warum und wofür die eigentlich berühmt sind.

    Aber ich glaub, das hätt’ Ärger gegeben. Also ist’s doch ein regulärer Spatz geworden …

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