Die Sonne greift zur Nachttischlampe
und geht im Westen rotgelb unter.
Ein Pferd steht träumend an der Rampe,
es wirkt so ganz und gar nicht munter.
Warum, so fragt sich der Betrachter,
träumt rampenlehnend nicht ein Bauer?
Es wäre auch noch angebrachter
fürs Schaf als Horizontbeschauer.
Doch nein, ein Pferd steht an der Rampe,
verträumt und ganz und gar nicht munter.
Die Sonne löscht die Nachttischlampe,
und geht im Westen rotgelb unter.
Foto: © Paulwip / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
Ingo Baumgartner
21. September 2010 von 08:22 (UTC 2)
Ein Bild, das nicht besser zum Gedicht passen könnte. Danke LG Ingo
edithtg
21. September 2010 von 09:16 (UTC 2)
Hab mich auch sehr gefreut, dass ich sowas Schönes gefunden habe.