Ja, so ein Hase hat es gut
Weil niemand ihm ein Leid antut,
solange es noch Schonzeit ist.
Ganztägig mümmelt er und frisst
ein Kräutlein hier – ein Kräutlein dort
Er wechselt selten seinen Ort.
Und wenn er nicht gerade gammelt
er zwischendurch ein wenig rammelt.
Sonst duckt er sich in seiner Sasse –
Tut nichts und nimmt nur zu an Masse.
Manch einer denkt von diesem Tier:
Ein solches Leben lob` ich mir!
Da nichts perfekt in dieser Welt
bedenke, ob es dir gefällt
und einer zu beneiden ist,
der seine eigne Losung frisst.
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Autor: Hans Witteborg
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2 Kommentare
edithtg
10. September 2010 von 07:06 (UTC 2)
“der seine eigne Losung frisst”
Iiiigitt – sowas machen die?
Man lernt hier ja täglich dazu!
edithtg
1. November 2010 von 19:00 (UTC 2)
Na, sowas! Erst nach Dietmars aktuellen Umbau-Aktivitäten habe ich gesehen, dass der Hase aus seiner Rubrik ausgekommen war. Jetzt hab ich ihn sachgemäß in die “Lyrik” expediert, wo er hingehört.