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Hauspoet

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Ohne Neid

Ja, so ein Hase hat es gut
Weil niemand ihm ein Leid antut,
solange es noch Schonzeit ist.
Ganztägig mümmelt er und frisst
ein Kräutlein hier – ein Kräutlein dort
Er wechselt selten seinen Ort.
Und wenn er nicht gerade gammelt
er zwischendurch ein wenig rammelt.
Sonst duckt er sich in seiner Sasse –
Tut nichts und nimmt nur zu an Masse.

Manch einer denkt von diesem Tier:
Ein solches Leben lob` ich mir!
Da nichts perfekt in dieser Welt
bedenke, ob es dir gefällt
und einer zu beneiden ist,
der seine eigne Losung frisst.

Foto: © Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren. Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und keinen hinteren Umschlagtext.

Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de

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2 Kommentare

  1. edithtg

    “der seine eigne Losung frisst”
    Iiiigitt – sowas machen die?
    Man lernt hier ja täglich dazu!

  2. edithtg

    Na, sowas! Erst nach Dietmars aktuellen Umbau-Aktivitäten habe ich gesehen, dass der Hase aus seiner Rubrik ausgekommen war. Jetzt hab ich ihn sachgemäß in die “Lyrik” expediert, wo er hingehört.

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