Der Ganter Konrad gilt in Kreisen
der Anserinen als Experte
für menschliche Verhaltensweisen,
damit man diese recht bewerte.
An Freilandmenschen, meistens jungen,
erforschte er das Balzverhalten.
Er hat, von Wissensdurst durchdrungen,
akribisch alles festgehalten.
Der Graugans Konrad L. verdanken
auch Eiderenten, Höckerschwäne,
das Wissen von dem liebeskranken
Getu der Erdensouveräne.
Foto: © Knipsermann (Ernst Rose) / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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1 Kommentar
edithtg
11. Juni 2010 von 05:48 (UTC 2)
Herrlich!
Ich rede ja seit Jahrzehnten davon, mal eine zoologische “Abhandlung” über den Menschen zu schreiben. Aufzucht, Pflege, Revier- und Balzverhalten, Nahrungssuche … Besonders im Urlaub juckt mich das, wenn man so am Strand rumsitzt und sich vorkommt wie in einer Robbenkolonie.
Bis jetzt hab ich’s leider noch nicht geschafft, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das wäre nix, ws man mal so ein einer Stunde runterschreibt, und diesen Aufwand fürchte ich.