Nie hat das Flatterpfauenauge
im Leben einen Pfau gesehen,
denn käm es einem Pfau vors Auge,
wär’s mit dem Flatterer geschehen.
So merke dir, Freund Pfauenauge,
schau niemals einem Pfau ins Auge!
Du kannst den Rat auch schnell vergessen,
doch wird dich dann das Schönrad fressen.
Um dieses Schicksal zu vermeiden,
nützt großer Abstand von euch beiden.
Foto: © Dirk25 (Dirk Röttgen) / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
Rudolf Stengel
21. Januar 2011 von 14:55 (UTC 2)
Hallo!!!
Stimmt es daß Pfauenaugefeder bringt Unglück wenn man im Stube u.a. auf Vase stellen… Mein Freundin (Gesucherin) Meinte dieser Feder muss weg??? Ob es stimmt? da ich bin Gehörlos und will wissen ob wahr oder! Ich hoffe jemanden geben mir Antwort? Danke- Gruß Rudolf Stengel
Edith Nebel
21. Januar 2011 von 17:07 (UTC 2)
Lieber Herr Stengel,
machen Sie sich da keine Sorgen, das ist ein Aberglaube aus dem späten Christentum. In anderen Kulturen gilt die Pfauenfeder als Glücksbringer. Ich kannte diesen Aberglauben nicht und musste erst nachschlagen. Anscheinend begannen die Menschen sich irgendwann einzubilden, in den Pfauenaugen Teufelsaugen oder neidische Dämonenaugen zu sehen. Mehr dazu hier: http://www.diegoettin.de/diskussion/forum/index.php?id=219
Ich hab 1997 von einer Reise Pfauenfedern mitgebracht, die seither in einer Vase in meinem Büro stehen. Und mir ist nicht mehr Unglück passiert als anderen Menschen meines Alters.
Liebe Grüße
Edith Nebel
(Hier lernt man doch täglich dazu!)