Die Wildgans streicht zum Birkenteich,
Setzt auf und ordnet ihre Schwingen.
Erholung soll das nasse Reich
Nach langer Brutplatzsuche bringen.
Sie überflog das Wolkenmeer,
Auf Flüsse schaute sie und Gipfel,
Den weiten Weg von Tunis her,
Ein Blick auf Städte, Felder, Wipfel.
Der Sommer sieht die neue Brut
Im Nest der liebestreuen Gänse.
Schon schwindet heller Tage Glut
Und Stoppelfelder zeugt die Sense.
Nun rauscht der Schwarm, ein grauer Pfeil,
Wie in den Liedern in die Wärme.
Den Süden grüßt der Flieger Keil,
Wir aber missen Schnatterschwärme.
Foto: © karlchenstd (H. Kowalewski)/ http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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1 Kommentar
Geier Ursula
12. April 2010 von 20:58 (UTC 2)
Ich mag sie auch sehr gerne und ihr Geschnatter ist für mich wie Musik.