Wind streicht übers Röhricht her,
Wellen formt das Uferband,
Kräuselt wie ein sanftes Meer.
Wogenzauber auf dem Land.
Trockne Halme rascheln leis,
Haubentaucher ziehn davon.
Rallenstirnen blitzen weiß,
Mücken üben Oberton.
Frösche stülpen Blasen aus,
Quaken Hochzeitsmelodien.
Übers ferne Fischerhaus
Sieht man Eiderenten ziehn.
Diese Welt aus hohlem Rohr
Zwingt mich zur Gedankenrast.
Lange schwebt sie mir noch vor,
Bis das Bild der Ruh verblasst.
Foto: © Knipsermann (Ernst Rose) / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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1 Kommentar
Geier Ursula
25. März 2010 von 04:31 (UTC 2)
Wir haben einen kleinen See in unserer Nähe und wenn die Frösche ihre Hochzeitsgesänge anstimmen, dann sitze ich da und höre zu. Meistens beginnen sie schon am frühen Morgen so um 5 Uhr.Das ist Leben pur, fast so schön wie ein Song von Joe Cocker.