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Rosmaringo

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Nur eine Feder

Ein Fähnchen weißer Seidenhaare,
Dem Schwanenhalse abgezweigt,
Schwebt fort, der Wind trägt leichte Ware,
Die schaukelnd hoch und höher steigt.

Die Daune taumelt, dreht sich, fächelt
Im Spiel der Luft – ein Elfentanz.
Ich täusch mich nicht, die Feder lächelt,
Sie zeigt mir neuen Firlefanz.

An grünen Zweigen bleibt sie hängen,
Winkt zitternd mit dem Espenblatt.
Was soll mich heute noch bedrängen?
Mein Auge trank sich restlos satt.

Foto: © roloplan (Hans Snoek – www.hs-buch.de) / http://www.pixelio.de

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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2 Kommentare

  1. edithtg

    Ich find’s toll, wenn man sich von den kleinen Wunderwerken der Natur so begeistern lassen kann.

    Bei näherer Betrachtung erweisen sich die kleinen Dinge oft als große Wunderwerke. Können Menschen Federn machen?

  2. Hans

    Ein sehr schönes Gedicht, welches Sie zu meinem Foto eingesetzt haben.
    Danke
    Hans aus Bremen

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