Ein Fähnchen weißer Seidenhaare,
Dem Schwanenhalse abgezweigt,
Schwebt fort, der Wind trägt leichte Ware,
Die schaukelnd hoch und höher steigt.
Die Daune taumelt, dreht sich, fächelt
Im Spiel der Luft – ein Elfentanz.
Ich täusch mich nicht, die Feder lächelt,
Sie zeigt mir neuen Firlefanz.
An grünen Zweigen bleibt sie hängen,
Winkt zitternd mit dem Espenblatt.
Was soll mich heute noch bedrängen?
Mein Auge trank sich restlos satt.
Foto: © roloplan (Hans Snoek – www.hs-buch.de) / http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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2 Kommentare
edithtg
17. März 2010 von 06:18 (UTC 2)
Ich find’s toll, wenn man sich von den kleinen Wunderwerken der Natur so begeistern lassen kann.
Bei näherer Betrachtung erweisen sich die kleinen Dinge oft als große Wunderwerke. Können Menschen Federn machen?
Hans
17. März 2010 von 06:39 (UTC 2)
Ein sehr schönes Gedicht, welches Sie zu meinem Foto eingesetzt haben.
Danke
Hans aus Bremen