Eine Liebeserklärung an die Katze sollte ich schreiben – für die Februar-Ausgabe der Zeitschrift „Geliebte Katze“ anlässlich des Valentinstags. „Klar,“ sag’ ich, „machen wir alles!“ Wobei der Text das geringste Problem war. Schreiben ist schließlich mein Job. Aber ein Foto wollten sie auch. Nicht nur von unseren Katzen – was ebenfalls eine leichte Übung gewesen wäre -, sondern von mir mit Katze. Vor einer Kamera erstarre ich wie ein hypnotisiertes Kaninchen und schau blöd. Immer. Das war also eine echte Herausforderung.
Das Motiv „Mensch mit Katze“ war nicht verhandelbar. Und damit fing eine hektische nächtliche Fotosession an mit einem unfotogenen Menschen und drei Katzen, von denen keine einzige Bock darauf hatte, Model zu spielen und geblitzt zu werden. Genommen hat die Redaktion schließlich ein älteres Foto von Cooniebert und mir.
Und noch weitere gute Bekannte aus unserem Tiergeschichten-Blog treffen wir auf den Liebeserklärungsseiten wieder: Mike mit Miezka und Mowgli. Von den dreien hat offenbar niemand ein Kamera-Problem. Das Foto ist klasse.
Autor: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com
http:// edithnebel.wordpress.com


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4 Kommentare
edithtg
12. Januar 2010 von 06:54 (UTC 2)
Über die Ergebnisse unserer nächtlichen Fotosession habe ich in Wort und Bild in meinem privaten Blog “Wahnsinn im Alltag” berichtet:
http://edithnebel.wordpress.com/2009/12/13/von-beeren-katzen-und-unfotogenen-menschen/
Ich glaub, da war’s schon gescheiter, sie haben viel Cooniebert und wenig Mensch gezeigt …
Geier Ursula
15. Januar 2010 von 01:17 (UTC 2)
freue mich schon auf die Februar Ausgabe und die Geschichten mit Bildern.
Mike
15. Januar 2010 von 18:00 (UTC 2)
Na ja, keine Fotoprobleme ist gewaltig untertrieben! Bis das Bild so rausgekommen ist waren mehr als nur ein paar Versuche notwendig. Ich hät’s verstehen können, wenn sich der Fotograf beim Shooting lieber die Kugel gegeben hätte oder in der Irrenanstalt gelandet wäre.
edithtg
16. Januar 2010 von 18:09 (UTC 2)
*lach*
Naja, unter anderem daran erkennt man den Profi-Fotograf: Dass man dem Resultat die Mühen nicht ansieht, die damit verbunden waren.