Der Kranich tanzt den Liebesreigen,
Grotesk der Flügelschlag im Sprung.
Im Takt den Hals, den Kopf zu neigen,
Verleiht dem Balzen kühnen Schwung.
Es folgt ein Augenblick der Würde,
Die Krone fächert sich zum Kamm.
Der Körper scheint dem Bein nicht Bürde,
So leicht und reglos steht es stramm.
Dann wieder neues Halsverrenken,
Gezitter bis zum Federkiel.
Wie seltsam, Liebe zu verschenken,
Welch wunderschönes Werbespiel.
Foto: © Drea40 / pixelio
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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