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Rosmaringo

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Die Dame im Kurpark

Die Dame sitzt, in Stein gehauen,
Im Kurpark, eher nackt, und friert.
Trotz Steinmetzzwang nach rechts zu schauen,
Bemerkt man, dass sie sich geniert.

Ihr Lächeln wirkt leicht eingefroren,
Wie Mona Lisas Lippenschwung
Und Taubenkot klebt an den Ohren,
Die rechte Brust ziert Spatzendung.

Man müsst den Künstler herzitieren,
Mit Hut und Mantel gäb’s das nicht.
Kein Schmutz würd je die Haut berühren,
Die Dame wäre vogeldicht.

statue

Foto: © schoefli (Barbara Frolik) / pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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