Im Aufwind spielt ein Dohlenpaar,
Es gleitet, stürzt im Überschlag
Vom Gipfel her ins finstre Kar,
Kreist wieder hoch zum hellen Tag.
Was treibt das Paar zum Schwingenspiel,
Warum so übermütig heut?
Als Anreiz dient nicht allzu viel,
Verliebtheit nur und Lebensfreud.
Vergnügen doppelt sich zu Zwei’n,
Bei Mensch und Dohle, einerlei.
Alleine mag es halb nur freu’n,
Drum fliege man als Paar sich frei.
Foto: © gabisch (Gabi Schoenemann) / pixelio
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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