Es wächst das Land, das Wasser schwindet,
Kaum merklich, dennoch Jahr für Jahr.
Ein Meer aus hohem Schilf verkündet
Vom Ausmaß, das gegeben war.
Doch zeigt sich buntes, reiches Leben.
Ein Pferdeegel schröpft den Molch.
Der Reiher sucht im Kringelbeben
Das Ziel für seinen Schnabeldolch.
Ein Wasserfrosch mit leerem Magen
Beäugt ein Wasserrosenblatt.
Libellenflügel sieht er schlagen.
Da flieht das Tier, er wird nicht satt.
Zum Ufer strebt die schlanke Natter,
Der gelbe Halbmond leuchtet auf.
Die Seggenschatten werden matter,
Zu Ende geht der Sonnenlauf.
Noch schallt der Ruf der Bekassine,
Die Schwalbe taucht zum Bade ein.
Zum Stock enteilt die letzte Biene,
Der See erstrahlt im Mondenschein.
Ein Wasserfrosch mit leerem Magen
Beäugt ein Wasserrosenblatt.
Libellenflügel sieht er schlagen.
Da flieht das Tier, er wird nicht satt.
Zum Ufer strebt die schlanke Natter,
Der gelbe Halbmond leuchtet auf.
Die Seggenschatten werden matter,
Zu Ende geht der Sonnenlauf.
Noch schallt der Ruf der Bekassine,
Die Schwalbe taucht zum Bade ein.
Zum Stock enteilt die letzte Biene,
Der See erstrahlt im Mondenschein.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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