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Rosmaringo

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Doppelschwan

Der Schwan ist immerzu ganz Majestät.
Er schwimmt nicht, treibt nur gleitend sanft voran,
Den schlanken Hals zum leichten S gedreht,
So zieht der blendend weiße Federkahn.

Die Sonne wirft aus spätem, tiefen Stand
Des Vogels schwarzen Schatten in den Teich.
In voller Farbenumkehr kurzerhand,
Ein volles Bild, dem Scherenschnitte gleich.

Die Würde spürt das edle Ententier,
Ein Hauch von Hochmut geht vom Schwan wohl aus.
Die Anmut hat den leisen Schein von Kür.
Verziehen sei’s bei solchem Augenschmaus.

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at     

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